Sunday, 20. september 2009
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Was ist Aufstieg? Was ist es konkret?
Es ist das unabhängig werden von all dem, wovon ich glaube, das ich darin gefangen bin, festhänge. Es ist das Vervollkommnen von allem was ich bin - das integrieren aller meiner Aspekte, und vor
allem: meiner Göttlichkeit, meinem Spirit. Es ist das Souverän werden, als uneingeschränkter Schöpfer.
Es gibt allerdings ne Menge Ansichten, Vorstellungen, die damit verbunden sind. Doch diese sind in der Regel sehr alte Vorstellungen. Es sind Erwartungen, und wenn ich es daran festmache, wird es
wohl nie was. Weil ich die Einfachheit unserer Essenz übersehe. Wir können vieles, das wir heute nicht mehr als möglich betrachten, und doch schon längst gemacht haben. Wir konnten
Gegenstände bewegen, ohne sie anzufassen, so sind z.B. Pyramiden entstanden. Wir konnten Körper manipulieren, wir konnten den Verstand egalisieren, gleichstellen, bei den Menschen. Wir konnten uns
unsichtbar machen, oder vervielfältigen, und, lach, übers Wasser gehen wenn wir wollten. Doch dazu braucht es unsere Essenz nicht. Und es sind wunderbare Ablenkungen. Also wer darauf wartet,
auf einmal zu "Wundern" fähig zu sein, wird wohl noch ne Weile warten. Weil es nicht so ist.
Unsere Essenz, unser göttlicher Anteil, ist kindlich, ist pur, ist naiv und rein, immer. Er ist nicht zu zerstören, nicht zu manipulieren, nicht zu stehlen. Alles war wir tun können, ist ihn
einzuladen, zu uns zu kommen, denn das ist sein Ziel: sich hier in einem Leben zu integrieren, zu vereinen. Es geschieht nicht, wenn wir sterben, es geschieht nicht in den anderen Dimensionen. Es
geschieht während eines Lebens, und es braucht die Einladung des menschlichen Selbstes.
Aufstieg ist, sich selbst vollkommen zu vertrauen, und sich selbst vollkommen zu lieben.
Doch wie sieht die Realität aus ?
Liebe ich mich, wenn ich unzufrieden mit mir bin weil ich nicht "gut genug" aussehe? Liebe ich mich, wenn ich mich selbst für unvollkommen halte? Liebe ich mich, wenn ich meine, das, was ich tue,
ist nicht gut genug ? Liebe ich mich, wenn ich etwas mache und finde es nicht in Ordnung? Liebe ich mich, wenn ich meine, andere seien besser, seien schöner, seien schlanker, seien klüger, seien
erfolgreicher als ich ? Ist das Liebe?
Und wie laufen wir all diesen Dingen hinterher. Dabei ist Liebe unabhängig von all dem. Alles was an Bedingungen geknüpft ist, ist keine Liebe. Liebe IST.
Warum geben wir sie uns also nicht selbst? Wir verweigern es uns selbst, weil wir lauter Ansprüche haben an uns. Mir kamen die Tränen, als mir klar geworden ist, wie wenig ich mich selbst liebe,
weil ich mit allem möglichen unzufrieden bin. Weil ich mich als mickrigen Schöpfer fühlte, denn mein Leben ist nicht so, wie ich es gerne hätte. Doch was hat das mit Liebe zu tun ?
Gar nichts. Was ich da so klar fühlte, war, welche Mißachtung ich mir selbst entgegen gebracht habe. Wie wenig Wertschätzung. Wie wenig Ehre, und das unabhängig davon, wie perfekt mein Leben ist.
Es hat damit absolut nichts zu tun, wo ich bin, was ich tue oder ob ich Geld habe. Absolut nichts.
Was mit dieser Unzufriedenheit einher geht, ist mangelndes Vertrauen. Das ist ähnlich wie mit der Liebe. Wie soll ich mir vertrauen, wenn alles mögliche in meinem Leben so anders ist, als ich
möchte?
Der Witz ist, das ich erst das Vertrauen haben muss, in mich, um in den Fluss der Energien zu kommen.
Also kann ich dasitzen und mich "mangelhaft" fühlen, so lange ich will. Ändern wird es nicht viel. Oder ich beginne mir zu vertrauen, auch wenn die Äußerlichkeiten nicht so sind wie ich meine oder
will.
Wir erschaffen uns selbst derartiges, um von unserer Be-Wertung weg zu kommen. Wenn ich alles so habe, wie ich will, fühle ich mich zwar gut, aber will ich dann eine Änderung ? Sicher nicht.
Und wenn ich mein Vertrauen und meine Liebe in mich von Äußerlichkeiten abhängig mache ( wie jugendlich zu sein, schlank zu sein, klug zu sein, erfolgreich zu sein, geliebt zu werden ), werde ich
keinen Schritt weiter kommen. Das würde das Signal setzen auf diesem Weg weiter zu machen - und das haben wir uns selbst untersagt.
Also kann ich nur eines:
mir selbst vollkommen vertrauen und mich selbst lieben, ohne von irgendwelchen Äußerlichkeiten abhängig zu sein. Die spielen sowieso keine Rolle, niemals, allenfalls für mich.
Was hält dich also ab, dir selbst jede erdenkliche Liebe, Ehre und völliges Vertrauen entgegen zu bringen ?
von Mysterienschule
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veröffentlicht in: Ordner Ingrid
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