Sorgen machen??
Gestern hatte ich einen sehr erheiternden Moment, und ich weiß nicht mal mehr, was es ausgelöst hat. Der Fernseher lief und irgendwie kam wieder ne Meldung - und da denkt "ES" in mir: es gibt überhaupt keinen Grund sie jemals über irgend etwas Sorgen zu machen !!!!
Ich hielt inne - und musste laut loslachen. JA JA JA JA wie wahr ! Ich hab mich so gefreut, mich auf dem Sofa gekugelt - weil es genial einfach ist.
Letztlich gibt es niemals etwas worüber ich mir Sorgen machen muss, und da ist es ganz egal, worum es geht.
aber.....
naja, so gut wie alle werden da eine andere Ansicht haben......
Tobias sagte schon vor einer ganzen Weile, "it doesn´t matter", also es spielt keine Rolle - wo du bist, was du tust, wie und für was du dich entscheidest. Weil jeder seinen Weg geht, weil jeder, egal wie viele Umwege er nimmt irgendwann in seine Vollendung geht - und es gibt keinen vorgeschriebenen Weg dahin.
Also wenn alles möglich, alles angemessen ist, worum, zum Teufel, sollte ich mich noch sorgen?
Und wie viele solche Sorgen doch immer wieder auftauchen. Ich hatte an den Weihnachtsfeiertagen einige davon - nicht das ich nun da sorgenvoll dagesessen wäre, aber es kam so einiges alte hoch, und ich war in Versuchung mir darüber Gedanken zu machen - obwohl ich ja "weiß" das derartiges kontraproduktiv ist. Doch wissen und fühlen sind zweierlei. Es ist auch nicht angebracht, wenn derartiges hochkommt, es wegzuleugnen. Also beiseite zu schieben. Das funktioniert zwar für ne Weile, ist jedoch keine Lösung. Lösung ist, es los zu lassen, völlig. Wenn ich nun anfange mir über irgend was Sorgen zu machen, heißt sich Gedanken zu machen, was mache ich da nun usw. - löse ich es nicht, sondern ich füttere das vermeintliche "Problem" mit Energie, und damit wird es größer und fester.
Sich keine Gedanken / Sorgen zu machen heißt, alles los zu lassen.
Das ist zwar eine Herausforderung, wenn da Dinge auftauchen, von denen ich keine Ahnung habe wie diese Lösung aussehen soll, kann, doch so etwas in Gedanken herum zu wälzen, führt in der Regel auch nicht weit. Ich habe dann nur das zur Verfügung, was mein Verstand für möglich hält und nicht, was mein Schöpfersein alles kann. Denn es gibt eine Menge Möglichkeiten außerhalb des Verstandes - die allerdings zugelassen sein wollen. Und ich lasse es zu, wenn ich den Verstandes-fokus wegnehme. Wenn ich mir eben keine Sorgen mache, wenn ich erlaube das geschehen kann. Es erfordert Mut, klar, und Vertrauen, wenn es um Dinge geht, die wirklich "unlösbar" erscheinen. Aber jedes "wie soll ich denn....." ist nur eine Begrenzung. Weil ich damit klar zum Ausdruck bringe, "ich weiß nicht wie".
Ich hab schon vor vielen Jahren entdeckt, wenn irgendwas nebensächliches zu erledigen ist, und ich war in einer Haltung "das wird schon!" dann haben sich die Dinge von alleine wunderbar eingerichtet. Dummer weise klappt das meistens blos bei kleinen Dingen, doch ich bin dabei, es auszudehnen, und mir auch bei größeren Sachen eben erlauben, eine Haltung einzunehmen, das sich das schon aufs Beste lösen wird - egal wie! Damit lasse ich los, ich lasse meinem schöpferischen Anteil freie Hand, ich begrenze es nicht durch irgend eine Erwartung. Und ich kann sowas, selbst wenn es sich wackelig anfühlt. Wenn ich es wirklich will, wenn ich aus den alten Mustern raus will, wenn ich auf eine neue, einfache Weise leben will, wenn es mein Begehren ist, dann bin ich bereit mich darauf einzulassen - mal sehen was passiert.
Doch dazu muss "Mensch" in der Regel alles irgendwie schon losgelassen haben - inklusive der Erwartungen.
Auch die sind eine große Hürde, und das sehe ich vor allem bei denen, die auf dem Weg in ihre Vollkommenheit sind, (ich mag so Ausdrücke wie "den Weg der Erleuchtung" nicht ), denn sie erwarten, das sich alles ändert wenn sie nur ein paar Schritte gegangen sind, sie erwarten übernatürliche Fähigkeiten, sie erwarten das ihnen alles in den Schoß fällt, sie erwarten das ihr Umfeld ihre Liebe anerkennt, ihr "leuchten" sieht, liebevoll mit ihnen umgeht, denn sie sind ja die reine Liebe- und prompt kommt die Ernüchterung, weil es gar nicht so läuft. Wenn man dann nachfragt, sind es fast immer die Erwartungen, die damit verbunden sind. Da hat jemand Schmerzen, und dann hört oder liest er, er muss es annehmen, und atmen, dann vergeht das, und er tut es - und die Schmerzen sind da. Die Erwartung war, wenn er den Schmerz annimmt sollte er sich dann auch bitte gleich auflösen - doch das ist eben kein Annehmen. Das ist eine Erwartung haben, und das klappt nicht. Oder ins Casino gehen und erwarten, das man gewinnt - weil ich denke, ich bin doch Schöpfer, also kann ich mir das erschaffen - und bums - es geht in die Hose, weil an das Spiel die Erwartung geknüpft war, das ein Gewinn damit herauskommen muss. Adamus hat im letzten shoud drüber gesprochen, doch ich sehe eben die Erwartung einer b e s t i m m t e n Manifestation, egal was, als durchaus ein Hindernis. Um bei dem Beispiel Casino zu bleiben:
Ich brauche Geld, also gehe ich ins Casino, unter Umständen mit meinen letzten Kröten, um sie zu vermehren - und gehe allenfalls mit dem, was ich hatte oder ein klein wenig mehr oder auch mit gar nichts mehr da heraus. Bin frustriert - andere haben das schließlich auch schon gemacht, und es ging - warum bei mir nicht - und dann kann es passieren, so bei einer Freundin von mir, das jemand neben ihr saß und anfing, mit ihr über Erwartungen zu reden. Tage später war ihr klar, das es wohl Adamus war, der sie da in dieses Gespräch verwickelt hatte.
Ein Schöpfer wählt, und er wählt mit Intensität, mit Leidenschaft, doch er erwartet nichts spezielles, er vertraut sich, das er das schon kann, das er das zu seinem (und allen anderen) Besten kann, egal wie das aussieht, er atmet - und erlaubt sich dann anzuschauen, was da kommt.
Sorgen machen ?? was ist das denn --- hihi
and so it is