Es sind immer kurze Momente in denen etwas völlig klar ist. Und sie geschehen bei alltäglichen Verrichtungen, so z.B. als ich meinen Staubsauger geholt habe, der steht im Schlafzimmer, und in diesem Moment wusste und fühlte ich ganz klar: Mir war es egal als ich in dieses Leben bin, ob die Familie in die ich gehe, reich ist oder nicht, denn - ich kann mir jederzeit alles erschaffen was ich brauche.

Oder

ich war im Garten draußen, im Frühjahr ist ja immer einiges zu tun, und als ich da am rumwerkeln war, wusste und fühlte ich ganz klar, das dies hier wirklich alles Illusion ist, eine sehr intensive, aber nichts desto trotz Illusion, und niemals jemand wirklich zu Schaden kommt, weil es alles nur Energien sind, die gebildet werden und sich wieder auflösen.

Und da bin ich auch schon an der Grenze dessen, was ich ausdrücken kann, weil wirklich erklären kann ich das nicht.Es war ein ganz klares Gefühl in mir, weniger Worte.

 

Es ist das innere Wissen, das urplötzlich auftaucht, und es sind normale Momente, also eher selten passiert so etwas wenn ich, hm, meditiere (was ich nimmer mache) oder sonstige Momente in denen ich so etwas vielleicht erwarte. Es ploppt in mir auf, für einen Augenblick, und ist klar und deutlich, und auch inzwischen meistens nicht wirklich in Worte zu fassen, und - ja, das ist wichtig - es braucht das Vertrauen in mich das es auch so ist, das es wahr ist, das es stimmt.

 

Schwierig zu beschreiben, doch ich glaub, viele kennen so etwas, doch nehmen es evtl. nicht ernst, wischen es weg, weil es vielleicht so ganz anders ist als sie dachten. Der Verstand kann mir das vermiesen, in dem er sich gleich drauf stürzt und sagt: nee nee, das kann so nicht sein .... bla bla .....  weil er sich das eben gar nicht vorstellen kann oder warum auch immer.

 

Deshalb ist es so wichtig dass ich mir vertraue, meiner Wahrnehmung, meiner inneren Stimme, Intuition, und eben - sie ist einfach da, und das fast immer in Momenten, in denen ich es überhaupt nicht erwarte. Deshalb ist auch "Gewahrsein" wichtig, ohne das ich derartiges übersehe. Ich muss es erlauben, ich muss mich selbst ernst nehmen, mir das zutrauen, mir selbst glauben, mich selbst als so wissend betrachten, das ich auch derartiges erfahre und es wahr nehme. Es ist meine ureigenste Weisheit, und die ist immer stimmend für mich - und es geht nur um mich. Es geht nicht um andere und nicht um die Welt, weil das, was ich wahrnehme, meines ist, immer, und deshalb für niemand anderen relevant ist.

 

Letztlich lebt jeder in seiner eigenen Welt, und auch das ist etwas, das sich der Verstand überhaupt nicht vorstellen kann, was er zerreden wird, er hat tausend Argumente dagegen, und doch ist es wahr. Anders ist es gar nicht möglich, also hier zu leben, und wir haben sozusagen die "allgemeinen Geschäftsbedingungen" hier akzeptiert, lach, aber es ist immer meine Schöpfung, mein Leben, meine Erfahrungen, alles, komplett. Und eben auch mein Wissen, meine Weisheit, die aus all den Erfahrungen heraus kristallisiert ist.

 

Wir leben von Moment zu Moment, ohne Zeit, ewig, immer, wir wechseln die Körper, wir wechseln unseren Erfahrungsraum, aber eben - von Moment zu Moment.

 

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