Vorwort

Viele reden von einem neuen Zeitalter, von Veränderungen, von neuer Energie. Es ist greifbar, wenn ich mir die Erde anschaue – die Veränderungen sind zu erkennen. Wie plötzlich Systeme in sich zusammen fallen, wie ein vorübergehendes Chaos entsteht, und darin enthalten die Chance zu etwas Neuem.

Allerdings hört sich das meistens nach Konzepten an, sehr theoretisch, doch was heißt das für das Leben hier, in meinem Alltag? Was kann, was will ich ändern? Was soll das heißen, in neuer Energie leben? Was habe ich davon?

So habe ich mich entschlossen, mal aufzuschreiben, wie das aussieht, hier und jetzt. Vielleicht kann es Anregung sein, vielleicht kann ich damit Fragen beantworten.

Es sind keine detaillierten Erklärungen, es ist eine Zusammenfassung, und wer mehr über die einzelnen Punkte wissen möchte, kann sich gerne bei mir informieren.

 

Zuerst – was ist leben in der alten Energie?

 

Leben, so wie wir es kennen, hier, war im Raum der Dualität, was heißt, das es Gegenpole gibt, in allem. Diese Spaltung haben wir vollzogen um eben den Raum zu schaffen, uns zu erfahren, in der Spiegelung und Reflektion durch unsere Umwelt. Es war der Raum zwischen Licht und Dunkel, der zu Gut und Böse wurde, und der von einer zwar sehr umfassenden, jedoch begrenzten Menge Energie begleitet war. Es war eine bestimmte Menge davon da, für jeden, und so kam es dazu, das diejenigen, die mehr haben wollten, begannen, diese Energie von anderen zu stehlen. Die Absicht war, so viel Energie wie möglich zu bekommen, um nach Hause zurück zu kommen, in das, was wir Paradies nennen. Das hat nicht funktioniert, und so kam es zum immer tiefer Eintauchen in die Erfahrungen, in unsere eigene Tiefe, die zu Abgründen wurden, oberflächlich betrachtet. Doch alles das half uns im Verständnis unseres Selbst, und nun beginnen wir mit dem, was Aufstieg genannt wird, und letztlich einfach einen Umkehrpunkt darstellt. Wir sind lange Zeit immer tiefer eingetaucht, und nun beginnen wir, die Ernte einzubringen, alle unseren Erfahrungen einzusammeln, alles, was wir verschlossen und hinter uns gelassen haben, deponiert haben, zu öffnen, um unsere ganz Weisheit hier herein zu bringen. Und dies erlaubt das einfließen von neuer Energie – die ganz anders ist, als das was wir kennen. Energie ist bisher Schwingung, das ganze Universum ist Schwingung. Neue Energie ist Ausdehnung, und zwar Ausdehnung in jede Richtung, gleichzeitig.

Doch was heißt das nun?

 

Energie basiert auf Resonanz, die Resonanz in mir. Alles, mit dem ich in Resonanz bin, reagiert auf mich. Das, womit ich nicht in Resonanz bin, reagiert nicht auf mich. So entsteht es, das ein und dieselbe Situation von jedem anders wahrgenommen und interpretiert wird. Was wiederum meistens zu Missverständnissen führt, weil jeder denkt, der andere muss es doch genau so wahrgenommen haben. Und das stimmt nicht. Die Wahrnehmung eines jeden ist geprägt von seinen Erfahrungen, von seiner individuellen Ausrichtung, seiner Resonanz. Alte Energie ist Spiegelung, und ein fortwährendes duplizieren.

Neue Energie ist da nun ganz anders. Sie dupliziert nichts, was praktisch heißt, es gibt keine Wiederholung. Alte Energie ließ Wiederholungen zu, die waren sogar der Grundstock der Wissenschaften. Es ging immer um wiederholbare Abläufe. In neuer Energie gibt es keine Wiederholungen, weil es keine Regeln gibt. Die Wissenschaft stellt derartiges ja schon fest, hat jedoch noch keine Erklärung dafür, warum die Abläufe bei Versuchen so unterschiedlich sind, Teilchen auf einander reagieren, die offensichtlich nichts miteinander zu tun haben, oder nicht reagieren, wenn sie sollten. Und für mich heißt das, das etwas, was ich erfahren habe, sich nicht wiederholt.

Damit ist für Verwirrung gesorgt, meistens. Weil wir die alten Muster suchen und nicht mehr finden. Weil alte Energie immer ein entweder – oder war, und neue Energie ist sowohl – als auch. Neue Energie vereint die Pole, bzw. hat diese Trennung nicht mehr, lässt sich deshalb nicht in Schubladen einordnen, und folgt deshalb auch nicht irgendwelchen Bahnen, wie das bisher der Fall war.

Um nun mit dieser neuen Energie umgehen zu können, sollten wir wissen, was für Grundlagen notwendig sind. Da die alten Vorgehensweisen nichts mehr bewirken, stellt sich die Frage, wie nun?

 

Und diese Veränderungen habe ich zusammen gefasst, jedenfalls so weit ich sie bisher kenne.

 

 

Dualität, feminin und maskulin

 

Anfangen möchte ich mit der Teilung, der Dualität, die ja auch in uns herrscht. Wir haben die Trennung in feminin und maskulin vollzogen, was nicht generell weiblich und männlich heißt. Feminin und maskulin geht weit über das hinaus, was weiblich und männlich ist, hier. Die feminine Energie ist die gebärende, und damit schöpferische, die kreative und nährende. Maskuline Energie ist die unterstützende, bewahrende, festigende Energie und die letzten Jahrtausende die unterdrückende und dominierende Energie gewesen, was zu einem Ungleichgewicht geführt hat. Darin liegt kein Fehler, es war so gewollt, von beiden Teilen. Da sich die Pole der Dualität nun wieder vereinigt haben, gehört dazu, auch die Anteile in uns wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Dazu muss man wissen, das jeder Mensch beides zu gleichen Anteilen ist, feminin und maskulin, das wir in unserem ursprünglichen Wesen kein Geschlecht haben. Also sind Wesen, die einen weiblichen Körper gewählt haben, auch maskulin, und diejenigen, die einen männlichen Körper gewählt haben, genau so auch feminin. Und es gibt durchaus weibliche Körper die eine mehr maskuline Energie in sich tragen, genau so wie männliche Körper mit mehr femininer Prägung, was aber auch nichts mit schwul oder dergleichen zu tun haben muss. Überhaupt geht es in der neuen Energie gar nicht mehr darum ob Mann – Frau liebt oder Mann – Mann oder Frau – Frau, weil, wenn wir begriffen haben, das wir alles zu gleichen Teilen sind, dann heben sich diese Gegensätze eh auf. Wenn die Menschen einmal verstanden haben das jeder alles in sich trägt spielt es keine Rolle mehr mit wem ich meine Liebe teile. Zur Zeit allerdings geht es vorrangig darum, die Anteile in mir wieder ins Gleichgewicht zu bringen, sie beide anzuerkennen und anzunehmen, es zu erlauben, das sich dieses Gleichgewicht wieder herstellen darf. Viele der Probleme der Geschlechter sind aus diesem Ungleichgewicht heraus entstanden. Wenn wir nun für uns selbst wieder ins Gleichgewicht kommen, lösen sich damit auch die darauf basierenden Probleme auf. Von daher sehe ich es als durchaus erstrebenswert an, mich selbst in dieses Gleichgewicht meiner Anteile zu bringen.

 

 

Sich selbst annehmen – Selbstliebe

 

Als weiterer Punkt kommt hinzu, mich selbst anzunehmen, und zwar völlig. Ein großer Brocken. Weil wir so gerne an uns selbst herummäkeln, weil wir mit uns selbst unzufrieden sind. Weil wir glauben, wir müssten irgend welchen Vorgaben entsprechen. Ob es dabei um das Aussehen geht, um das Gewicht, um Jugendlichkeit, oder um Fähigkeiten, die wir meinen, haben zu müssen. Nichts davon ist wahr. Es ist einzig unser eigener Glaube, der uns in diese Falle tappen lässt. Wir glauben, wir müssten schlank sein, wir glauben wir müssten jugendlich sein, wir glauben wir müssten fit sein, wir glauben wir müssten lieb sein, wir glauben wir müssten fleißig sein, und diese Liste lässt sich endlos fortsetzen. Wir haben angenommen, das es so ist. Und damit kommen viele Probleme, weil wir zum Teil ganz einfach nicht so sind, oder es auch nicht sein wollen. Und weil wir ahnen, das es da etwas anderes gibt, und das ist : mich selbst annehmen so wie ich bin, mit allem, und mich selbst ehren und lieben.

Wofür sollte ich mich ehren? Zum Beispiel nicht dafür, ein freundlicher, „guter“ Mensch zu sein, sondern dafür, überhaupt den Mut gehabt zu haben, hier her auf die Erde zu kommen, um diese Erfahrungen zu machen. Weil wir diese Erfahrungen für alle, und auch für Alles-Was-Ist machen, für die Einheit, aus der wir kommen, weil es darum geht, zu erfahren wer wir sind. Und alle „Engel“ oder auch nicht-verkörperten Wesen sind voller Ehre für uns, und sie urteilen nicht über uns. Was wir allerdings machen, und damit sehen wir nicht mehr worum es hier eigentlich geht. Doch dazu später mehr.

Und wofür sollte ich mich selbst lieben? Viele glauben, sie müssten bestimmt Vorgaben erfüllen, um liebens-wert zu sein. Doch Liebe hat keine Bedingungen, wahre Liebe hat keine Bedingungen. Wenn solche da sind, ist es keine Liebe, sondern ein manipulieren, ein Energie klauen, ein benutzen.

Liebe ist die Essenz allen Seins, das Universum basiert auf Liebe, die Erde basiert auf Liebe. Liebe kann und braucht sich niemand verdienen, denn Liebe ist genau so die Essenz unseres Seins. Und wir sollten sie annehmen, uns selbst annehmen, mit allem was zu uns gehört. Selbstliebe ist Ausstrahlung, und hat nichts mit Egoismus zu tun. Egoismus bezeichnet das Leben auf Kosten anderer. Selbstliebe ist das Verständnis, das ich in Ordnung bin, genau so wie ich bin, das ich von anderen keine Bestätigung dafür brauche, das ich von anderen keine Liebe brauche, und die Betonung liegt hier auf brauchen. Den das würde einen Mangel ausdrücken. Und das ist, was wir lange gemacht, angeschaut, erfahren haben: wir haben uns der Liebe in uns verschlossen und sie im Außen gesucht, von anderen, wir meinten, sie von da her bekommen zu müssen. Dabei geht es hierbei um Energie, Nahrung zu bekommen. Es entstand auch aus dem Ungleichgewicht der femininen und maskulinen Energien in uns. Doch jetzt finden wir zurück zu unserer Essenz, zu der unendlichen Liebe in uns, die ein wahrlich unerschöpflicher Quell ist, wenn ich es zulasse. Und das ist die Quelle der Nahrung in der neuen Energie. Und diese Liebe in mir kann ich mit allen teilen, doch ich brauche sie nicht von anderen, und damit hört das suchen auf, hören all die Beziehungsdramen auf, und das verletzt werden dadurch. Wenn ich mich selbst liebe, kann mich ein anderer nicht mehr verletzen. Weil ich weiß, was ich von mir selbst halte, weil ich mich liebe, weil ich mich nicht verurteile, sondern annehme wie ich bin.

 

Kein Urteilen

 

Eine der großen Hürden hier ist auch das Urteilen. Urteilen darüber was richtig und falsch ist, was passend und unpassend ist. Auch dies ist tief in uns verankert, wir be- und verurteilen laufend. Dabei, wenn wir genau hinsehen, sind die Ansichten äußerst verschieden, in den Kulturen, in den Jahrhunderten gab es einen dauernden Wandel in der Ansicht was richtig und falsch ist. Die Religionen verkünden ihre Meinung, was so viele beeinflusst, die Moral der Menschen lässt sie glauben, zu wissen was richtig und falsch ist. Und doch ist dieses richtig und falsch nur eine Illusion. Es sind die Pole der Dualität, die wir erfahren haben, denn wie sollte ich Licht erkennen, wenn ich die Dunkelheit nicht kenne. Wie sollte ich liebevoll erkennen, wenn ich lieblos nicht kenne. Wie sollte ich Weichheit erkennen, wenn ich Härte nicht kenne. Wie sollte ich Fürsorge erfahren wenn ich Verlassen sein nicht kenne?

Ich kann das eine nur erfahren wenn ich das andere auch erfahre, und damit ist klar, das wir beide Teile, Pole, gebraucht haben. Und beide Pole sind gleich-wertig, keiner von beiden ist besser als der andere, denn es ging immer darum, uns selbst kennen zu lernen, uns zu erfahren. Ohne Licht gibt es keinen Schatten, ohne Dunkelheit kein Licht. Das war der Weg, den wir beschritten haben. Doch in dieser Zeit jetzt haben wir so unendlich viele Erfahrungen gesammelt, und nun brauchen wir diese Polarität nicht mehr, und damit brauchen wir auch unser Urteil nicht mehr. Damit wird keineswegs dem „Bösen“ Tür und Tor geöffnet. Das sogenannte Böse existiert nur, weil wir glauben das es existiert, da kommt wieder das, was Resonanz ist, zum tragen. So lange ich glaube, das es da etwas gibt das Böse ist, das nur zerstören will, nur schaden will, halte ich es in meinem Leben fest. Wenn ich diese Vorstellung gehen lasse, habe ich keine Resonanz mehr dazu. Und genau so kann zu viel Licht zerstörerisch sein, wie wir wissen. Es ist die Ausgewogenheit, die Balance, die wir brauchen.

Diese Wertungen, das urteilen, ist ein großes Hindernis auf dem Weg in neue Energie. Weil neue Energie diese Polarität nicht mehr hat, sind derartige Urteile unmöglich. Und unnötig. Wenn ich verstanden habe, das alles hier der Erfahrung gedient hat, so schwierig das für manchen sein mag, dann kann ich Urteil und Wertung gehen lassen. Dann kann ich aufhören, das eine als richtig und das andere als falsch zu sehen.

Wir können vieles einfach nicht verstehen, weil wir die Hintergründe nicht kennen, weil wir vergessen haben, für welche Erfahrungen wir in ein Leben gekommen sind, oder warum wir hierher zurück wollten, weil als Beispiel geliebte Menschen hier sind, oder weil wir meinten, das etwas unerledigt geblieben ist. Und mit der Geburt und dem heranwachsen vergessen wir das alles, weil die Schleier in die anderen Bereiche zu dicht waren – denn jetzt lösen sie sich zunehmend auf. So finden wir uns hier wieder und meinen, nun geht es darum hier irgendwie zurecht zu kommen, wir fühlen uns ausgeliefert, meinen wir müssten uns in die Bedingungen hier einpassen. Doch das alles ist Illusion, da diese Bedingungen nicht existieren, jedenfalls niemals in dem Sinne wie Menschen das meinen. Auch wenn du denkst, dafür gibt es viele Beispiele, das es so ist: es stimmt so nicht. Der Ursprung liegt in mir, in jedem selbst, nicht außerhalb von mir.

Das ist der kardinale Fehler in allen Religionen: sie sehen die Ursache in etwas außerhalb von mir, doch etwas derartiges gibt es nicht. Es gibt keine Aufgaben, keine Lektionen – außer die, die wir selbst gewählt haben, bevor wir hier her sind. Sie dienen lediglich der Erfahrung, dem Gefühl. Denn ich verstehe etwas dann, wenn ich fühle, wie es ist. Dann kann ich nachempfinden, dann habe ich Mitgefühl, dann verurteile ich nicht, wenn ich weiß, wie es sich anfühlt. Und das ist der Sinn in solchen Erfahrungen.

Und damit ist jede Erfahrung berechtigt, es gibt keine besseren oder schlechteren Erfahrungen, sie alle dienen nur dem FÜHLEN, denn wir sind von unserem Wesen her fühlende Wesen, und letztlich sind fühlende Energien das, worauf das Universum gebaut ist. Deshalb stoßen wir mit denken, eben auch mit positivem denken, manchmal so schnell an die Grenzen, das es nicht geht, weil unser fühlen in direktem Gegensatz dazu steht. Wahr ist nur, was ich fühle, niemals was ich denke. Ich kann mir vorsagen ich bin gut, doch wenn ich mich zugleich minderwertig fühle, werde ich das niemals ändern. Das Universum reagiert auf das, was wir fühlen, nicht auf das, was wir denken, erst recht nicht, wenn wir uns krampfhaft etwas vorsagen, diese so genannten Affirmationen. Sie waren ein Hilfsmittel der alten Energie, doch neue Energie reagiert nicht auf derartiges. Neue Energie reagiert direkt, sehr viel direkter als wir bisher erlebt haben, und die Basis ist, was ich fühle, in mir. Das benötigt auch Ehrlichkeit mir selbst gegenüber, es benötigt, mich selbst so zu nehmen, wie ich bin, alles anzuerkennen, alles anzunehmen. Wenn ich nichts mit einem Urteil wie „schlecht“ belege, kann ich alles annehmen. Und niemand außer wir selbst urteilt über uns, keiner, niemals. Gott am allerwenigsten. Auch dies ist ein Irrtum der Religionen. Gott urteilt niemals, und Gott in mir selbst anzunehmen, bedeutet auch, nicht zu urteilen, sondern alles mit liebenden Augen zu sehen, mit Mitgefühl – kein Mitleid – mit völliger Akzeptanz.

 

 

 

 

Akzeptanz

 

Völlige Akzeptanz dessen, was ist. Bei jedem, ob ich das bin oder jeder andere. Akzeptanz, was er tut, was er fühlt, was er erfährt. Akzeptanz ist auch die Achtung vor dem anderen, die Achtung vor seinem Weg, den er gewählt hat, egal was es ist, egal was er tut. Es ist seine Erfahrung, und ich kann gar nicht darüber urteilen, weil ich kenne seine Gründe nicht, und er hat sicher gute Gründe dafür gehabt. Völlige Akzeptanz ist das ultimative Mitgefühl, weil darin die Ehre vor dem anderen ist. Akzeptanz betrifft alles, was um mich herum ist. Weil wir alle AUCH GOTT sind, weil wir eben keine „armen Sünder“ sind, die der Gnade Gottes bedürfen Wir bedürfen vor allem unserer eigenen Gnade. Niemand ver-urteilt uns, außer wir selbst. Das ist unnötig und hinderlich, und es untergräbt, was essentiell wichtig ist:

 

 

 

 

Vertrauen in mich

 

Vertrauen in mich selbst, völliges Vertrauen. Durch diese Urteile, durch Ansprüche, die ich an mich selbst habe, oder die andere haben, ist das Vertrauen in uns selbst verloren gegangen. Wir vertrauen uns selbst nicht, suchen außerhalb von uns nach Antworten. Da uns eingeredet wurde, wir seien mangelhaft, wir seien nicht so wie wir sein sollten, fällt es uns schwer, dieses Vertrauen in uns wieder zu finden. Und doch ist es möglich, und es ist in dieser Zeit jetzt sehr viel einfacher. Jeder ist ein Schöpfer, jeder ist AUCH GOTT, und jeder ist in der Lage, die Antworten in sich selbst zu finden – und zwar die passenden Antworten für mich, die mir entsprechen, die genau für meinen jetzigen Moment sind. Im Grunde kann ein anderer mir nie die exakten Antworten geben, denn ich bin einzigartig, so wie jeder einzigartig ist und seinen ganz eigenen Weg geht. Andere können Anregung geben, können aufmerksam machen, doch die perfekte Antwort finde ich in mir selbst. Wenn ich meine Unsicherheit in den Hintergrund stelle, wenn ich beginne mir selbst zu vertrauen, dann stellen sich diese Antworten prompt ein. Und sie sind ein Gefühl, und so gerne meldet sich dann der Verstand und redet dagegen. Doch wer sich beobachtet, wer seine Gefühle ernst nimmt, wird schnell feststellen, das das Gefühl immer sehr exakt ist. Wenn mir also etwas schwer fällt, weil mein Gefühl sich dagegen sträubt, doch mein Verstand meint, ich müsste....es wird niemals wirklich passend sein, sondern nur schwierig. Vertrauen beginnt damit, meinem Gefühl zu vertrauen, auch wenn die „logischen Argumente“ anders aussehen. Und mit diesem zunehmenden Vertrauen in mich kommen die Antworten immer klarer. Vertrauen im mich heißt auch, mir zu vertrauen, das alles richtig so ist, auch wenn es äußerlich so aussieht als fällt alles auseinander. Wenn etwas gar nicht so läuft wie ich es will, bedeutet Vertrauen in mich, das ich mich nicht verunsichern lasse, sondern weiß, selbst wenn es momentan verwirrend ist, es ist passend so. Vertrauen in mich ist, zu wissen, das alles zu meinem Besten geschieht, weil ich es für mich erschaffe, erschaffen habe, und in diesem Vertrauen dienen mir alle Energien, weil sie in Resonanz zu meinem Vertrauen in mich sind. In diesem Vertrauen in mich er-lösen sich energetische Knoten, d.h. schwierige Situationen, die mir vielleicht Kopfzerbrechen bereiten könnten, doch wenn ich darauf vertraue, das es in Ordnung so ist, dann ist es das.

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