Adamus hat im letzten shoud gesagt, wir sollten uns austauschen. Gut und schön. Doch immer noch mit manchem Stolperstein versehen.

Wenn ich mich in den Foren umschaue ist meistens noch sehr viel Wertung, und sehr viele "Empfindlichkeiten", wo sich jemand be- oder getroffen fühlt, wo er meint sich wehren zu müssen, oder zu rechtfertigung. Meistens geht es um "ich sehe das so und so " und darin enthalten die Meinung, recht zu haben.
Doch nach meinem Verständnis geht es bei Austausch um etwas anderes, und das ist, nebenbei, was mich interessiert:

Wie fühle ich das, und wie fühlt ein anderer das ?

Und was für Erfahrungen hab ich gemacht und welche Erfahrungen hat ein anderer gemacht ?

Nun, wie sollte so etwas bewertet werden, und vielleicht ist es deshalb für viele uninteressant. Oder es sind Ängste da, zu sagen, wie ich etwas fühle, wer weiß.

Ich hab schon vor einem Jahr mal einen Versuch angeregt, einen Austausch wegen Aliyah - weil mich interessiert hat wie andere das empfinden, was sie damit erfahren.
Es lief anders, wie so oft. Und war sehr schnell wieder vergessen.

Vielleicht war es auch einfach noch nicht so weit, doch nun meldet sich das wieder - ich hätte gerne einen Austausch darüber, wie andere etwas fühlen, wie es ihnen mit ihren verschiedenen alltäglichen und besonderen Erfahrungen geht, was für Gefühle es auslöst. Doch genau das scheint am schwierigsten zu sein.

Da ich in verschiedenen Foren "mitgemischt" habe, hab ich für mich herausgefunden, das ich weder was mit  "Schwarzsehern ", die meinen warnen zu müssen, die Verschwörungstheorien anprangern usw. anfangen kann, noch mit denen, die zuckersüß sind, nach dem Motto "wir sind doch eine große Familie, also habt euch alle lieb".  Ist mir zu klebrig.
Mich hat früher schon das dauernde "LIcht und Liebe" an alle genervt. Weil ich es als unecht empfinde. Wer in sich wirklich EINS ist, braucht das nicht. Es sind für mich die beiden Pole der Dualität.

Wenn wir nun offen sind, wenn wir sagen, wie wir etwas empfinden, was für Erfahrungen, Erkenntnisse, oder auch welche Schwierigkeiten wir haben, dann erfordert ein Austausch von jedem, das er das so anerkennen kann. Das ist die Ehre dem anderen gegenüber, doch auch mit mir selbst sollte ich so umgehen können.
So lange ich mich von Äusserungen anderer betroffen fühle, ist ein Austausch schwierig. Hab grad im Lucifer-blog link
(Reaktionen) drüber geschrieben. Mag sein, das ich tatsächlich erst den größten Teil meiner Themen in mir geklärt haben muß, bevor so etwas möglich ist. Das ich tatsächlich einfach zuhören kann, was ein anderer fühlt, ohne mich da hinein zu begeben. Und ohne von anderen etwas zu erwarten, gelobt werden beispielsweise (wie toll...) und ohne das irgendwelche Floskeln nötig sind.

Vielleicht bildet sich nun da etwas neues, wir werden sehen
.





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