Die 5 Gebote
Gestern kam im Fernsehen eine Diskussion darüber ob in Religionen Glück zu finden ist. Es waren Vertreter fürs Christentum, Schamanismus, Islam, und einer, der bei Osho war sowie 2 die an gar nichts glaubten, da. Dabei fielen auch die 10 Gebote – und ich habe mal überlegt, wie Gebote der neuen Zeit aussehen könnten.
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Liebe dich selbst zuerst, und betrachte dich selbst mit dem allergrößten Mitgefühl, das du hast. Denn wer nicht zuerst sich selbst liebt kann andere nicht wahrhaft lieben.
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Vertraue dir selbst bedingungslos, denn du trägst alles in dir.
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Übernimm die völlige Verantwortung für dein Leben.
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Triff Wahlen aus deinem ganzen Sein, nicht nur aus deinem menschlichen Sein.
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Urteile und werte nicht, denn du weißt niemals was die Absicht eines anderen in seinem Leben ist, achte und ehre jeden, egal wo er sich auf seinem Weg befindet, akzeptiere alles was ist.
Das ist, was mir dazu einfällt, heute, das kann sich ändern, denn alles ist fließend.
Zu 1.: Wirklich lieben kann ich nur, wenn ich mich vollkommen mit mir selbst ausgesöhnt habe, wenn ich alle meine Anteile in mir vereint habe, angenommen, wenn ich ausgeglichen bin, wenn ich Schuld überwunden habe. Erst dann bin ich in der Lage, meine Liebe ohne Bedingungen zu verschenken, und das ist, was Liebe ist. Liebe fordert niemals, sie will nicht haben, sich braucht nichts, ist sich selbst genug. Verschenkt sich selbst überall hin ohne zu fragen, was bekomme ich dafür. Das hat nichts mit Verzicht zu tun, das ist etwas, das aus dem Herzen kommt, etwas Natürliches. Ich tue es nicht, um dafür irgendwann einmal als „gut“ dazustehen, sondern weil ich unendlich viel Liebe in mir fühle, und gar nicht anders kann, als sie einfach fließen zu lassen.
Zu 2.: Vertrauen in mich selbst ist essentiell wichtig. Kein Vertrauen in andere, keines in Insitutionen, Religionen, Kirchen. Und nicht in Gott außerhalb von mir. Denn Gott ist in meinem Innern, da finde ich ihn, das ist meine göttliche Essenz. Dort sind alle Antworten, dort ist Sicherheit, dort ist alles was ich brauche, jemals brauchen könnte. Um das zu bekommen muss ich mir selbst vertrauen, sonst höre ich die innere Stimme nicht. Es ist die Stimme meines Herzens, die ich wahrnehme, wenn ich mir selbst bedingungslos vertraue.
Zu 3.: Es gibt nichts und niemandem, außer dich selbst, der die Verantwortung für dein Leben trägt. Alles, ausnahmslos, ist deine Schöpfung. Du bist kein Opfer eines anderen, oder von Institutionen, das ist nur eine Illusion. Wenn ich die völlige Verantwortung für alles übernehme, dann signalisiere ich damit, das ich bereit bin, mein Schöpfersein zu akzeptieren, und darin liegt der Beginn eines bewussten Erschaffens. So lange ich mich in irgend einer Form von anderen abhängig, ausgeliefert fühle, habe ich mein Schöpfersein noch nicht angenommen, und bin somit auch nur begrenzt in der Lage zu erschaffen. Ich gebe an andere ab, gestehe ihnen Macht über mich zu. Das tut ein bewusster Schöpfer nicht. Er ist sich seiner völligen Verantwortung für alles bewusst.
Zu 4.: Wahlen, Entscheidungen zu treffen ist der Beginn aller Schöpfung. Wählen und entscheiden kann ich aber nur für mich selbst, niemals in Verbindung mit anderen. Denn das wäre eine Mißachtung ihrer Wahlen. Ich wähle aus meinem Herzen, aus meiner göttlichen Essenz, und das ist, was ich gerne tue, das ist nichts von außerhalb kommendes und auch nicht aus dem Verstand heraus. Und wenn ich nur wähle weil ich der Meinung bin, meine menschlichen Bedürfnisse müssten erfüllt sein, wähle ich aus Bedürftigkeit und was soll dabei anderes heraus kommen als eben Bedürftigkeit? Eine Wahl entwickelt sich immer ihrem Samen entsprechend, und der beste Same ist die Freude, denn dann vermehre ich diese und was könnte ich besseres tun für die Welt?
Zu 5.: Wenn ich bewerte, bewerte ich immer mich selbst, wenn ich urteile, dann urteile ich über mich genau so, wie über das, was ich beurteile. Es gibt kein richtig und falsch, das waren Pole der Dualität, die sich nun vereinen und damit auflösen. Alles hat seine Berechtigung, denn alles entspricht der Entscheidung und Wahl der Menschen, und ein bewusster Mensch betrachtet alles mit Mitgefühl, (was Liebe ist) denn das ist die Achtung des anderen in seinem Schöpfersein, ganz egal, was er tut oder wo er steht. Wenn ich meine, ich wüsste besser, was für ihn gut ist, dann erhebe ich mich über ihn. Ehre für alles und jeden heißt, es so zu akzeptieren wie es ist.
Völlige Akzeptanz ist der Beginn von Veränderung. Zuerst muss ich alles, ausnahmslos, akzeptieren, und das kann ich wenn ich nicht mehr urteile, und in dieser Akzeptanz kann Veränderung beginnen, aber immer nur für mich, und doch damit für alles.